1A HolzbauNordrhein-Westfalen

Holzrahmenbau: Konstruktion als Ganzes planen

Holzrahmenbau verbindet tragende Holzrahmen mit aussteifender Beplankung und einem abgestimmten Wandaufbau. Für neue Bauteile oder Erweiterungen zählen deshalb Konstruktion, Dämmung und Anschlüsse gemeinsam.

Die gewünschte Gebäudeform und Nutzung stehen vor der Auswahl einzelner Wandmaterialien.

Ihr Holzbauvorhaben

Leistung und Ort des Vorhabens.

Holzrahmenbau: worauf es ankommt

Rahmen und Beplankung übernehmen verschiedene Aufgaben

Ständer und Riegel bilden den Rahmen einer Wand. Eine entsprechend geplante Beplankung trägt zur Aussteifung bei. Öffnungen, Anschlussstellen und die Weiterleitung von Lasten müssen in diesem System bemessen werden. Eine nachträgliche Änderung großer Fensteröffnungen kann deshalb Auswirkungen auf das Tragwerk haben. Materialwahl und Statik sollten nicht getrennt voneinander entschieden werden.

Dämmung und Luftdichtheit abstimmen

Der Aufbau umfasst mehr als Holz und Dämmstoff. Die Lage der luftdichten Ebene, der Feuchteschutz und die Übergänge an Decken, Dach und Fenster bestimmen die Funktion. Installationen brauchen einen abgestimmten Weg, damit geplante Schichten nicht unkontrolliert durchdrungen werden. Auch der Schallschutz hängt vom gesamten Bauteil und seinen Anschlüssen ab. Die Fachunterlagen des INFORMATIONSDIENST HOLZ bieten hierfür Planungsgrundlagen.

Vorfertigung braucht präzise Grundlagen

Wand- oder Deckenelemente können vorgefertigt und auf der Baustelle montiert werden. Dazu müssen Maße, Öffnungen und Anschlussdetails rechtzeitig feststehen. Zufahrt, Lagerung und Montageflächen gehören zur Vorbereitung. Feuchtemanagement beginnt vor dem Schließen der Konstruktion und berücksichtigt Transport und Bauphase. Eine feste Bauzeit lässt sich aus der Vorfertigung allein nicht ableiten.

Welche Bauweise passt zum Projekt?

Holzrahmenbau ist von Massivholzbau zu unterscheiden, bei dem flächige oder massive Holzbauteile andere konstruktive Aufgaben übernehmen. Welche Lösung geeignet ist, hängt von Nutzung, Spannweiten und der Planung ab. Bei einem Holzanbau und einer Dachaufstockung bestimmen außerdem die Anschlüsse zum Bestand den Entwurf. Die Außenbekleidung kann unabhängig davon unterschiedliche Materialien haben.

Leistungen im Angebot definieren

Klären Sie, welche Wand- und Deckenaufbauten, Dämmung, Öffnungen und Montageleistungen enthalten sind. Planung, Gründung und Haustechnik sind nicht automatisch Teil eines Holzbauangebots. Ein Vergleich verlangt dieselben Anforderungen an den fertigen Baukörper. Lesen Sie die Hinweise zur Kostenplanung, bevor Sie verschieden zugeschnittene Angebote gegenüberstellen.

Das hilft bei der Anfrage

  • Grundriss, Ansichten und gewünschte Nutzung
  • Bauteilumfang: Wände, Decken oder gesamte Erweiterung
  • Anforderungen an Dämmung, Schallschutz und Oberfläche
  • Planungsstand und Montagezugang

Für die weitere Prüfung können zusätzliche Unterlagen oder ein Aufmaß notwendig werden. Nennen Sie den vorhandenen Planungsstand und den gewünschten Leistungsumfang, statt fehlende Angaben durch Schätzungen zu ersetzen.

Weitere Bauaufgaben finden Sie in der Leistungsübersicht. Für örtliche Planungsinformationen wählen Sie Ihren Ort in den Einsatzgebieten in NRW.

Passende Bauaufgaben

Zur Vorbereitung einer Anfrage in Köln, Düsseldorf oder einem anderen Projektort steht die Gebietsübersicht zur Verfügung. Die Homepage Holzbau NRW verbindet Leistungswahl und Anfrage.

Ihr Vorhaben konkret beschreiben

Leistung, Projektort und ein paar Angaben zum Bestand helfen, die Bauaufgabe einzuordnen. Falls noch keine Planung vorliegt, vermerken Sie das in Ihrer Nachricht.

Weitere Orientierung bietet die Übersicht der Holzbauleistungen.

Ihr Holzbauvorhaben

Leistung und Ort des Vorhabens.