1A HolzbauNordrhein-Westfalen

Holzhaus-Anbau für zusätzlichen Raum

Ein Holzhaus-Anbau erweitert ein bestehendes Gebäude seitlich. Dafür müssen Grundriss, Fundament und Übergang zum Haus gemeinsam geplant werden, damit aus zusätzlicher Fläche ein dauerhaft nutzbarer Raum wird.

Ein guter Ausgangspunkt: gewünschte Nutzung, Maße und Lage des Anbaus am Haus.

Ihr Holzbauvorhaben

Leistung und Ort des Vorhabens.

Holzanbau: worauf es ankommt

Anbauen oder aufstocken?

Ein Anbau benötigt Platz auf dem Grundstück und verändert die Außenkontur des Hauses. Eine Dachaufstockung schafft Fläche oberhalb des Bestands. Die Entscheidung hängt von den Grundstücksbedingungen, dem Raumprogramm und der Tragfähigkeit ab. Skizzieren Sie zuerst, welche Räume entstehen und wie sie vom vorhandenen Gebäude aus erreichbar sein sollen. So lässt sich der Planungsbedarf gezielter einordnen als durch eine reine Quadratmeterangabe.

Fundament und Bestand sind zwei verbundene Aufgaben

Auch eine Holzkonstruktion benötigt eine geeignete Gründung. Höhe, Auflager und Abdichtung müssen zu Baugrund und Nutzung passen. Am bestehenden Haus sind neue Durchgänge oder Öffnungen mögliche Eingriffe in tragende Bauteile. Unterschiedliche Bewegungen von Alt- und Neubau verlangen sorgfältig geplante Anschlüsse. Ein fertiges Wandelement löst diese Schnittstellen nicht von selbst.

Die Anschlussfuge entscheidet mit

Der Übergang zum Haus muss gegen eindringende Feuchtigkeit geschützt und bauphysikalisch abgestimmt werden. Wärmebrücken, die luftdichte Ebene und der Anschluss der Dachflächen gehören in die Detailplanung. Wenn die Außenwand in Holzrahmenbauweise entsteht, sind Tragwerk, Dämmung und Beplankung als System zu betrachten. Für die äußere Gestaltung kann eine Holzfassade vorgesehen werden.

Unterlagen vor dem Angebot zusammenstellen

Grundriss, Grundstückslage, Gebäudeansichten und gewünschte Raumhöhen bilden die Grundlage. Die Baurechtsprüfung berücksichtigt das konkrete Grundstück und das aktuelle Verfahren in NRW. Lassen Sie insbesondere Grundstücksgrenzen und mögliche Planungsbeschränkungen klären, bevor Ausführungsdetails festgelegt werden. Angaben zum Hausanschluss und zu Leitungswegen helfen auch bei der Abstimmung weiterer Gewerke.

Aufwand nachvollziehbar abgrenzen

Neben den Holzbauteilen können Gründung, Öffnungen im Bestand, Entwässerung und Innenausbau erheblichen Einfluss haben. Fragen Sie, ob Planung, Montage und diese Nebenarbeiten im Angebot enthalten sind. Eine Preisangabe nur für die Wandfläche beantwortet die Gesamtkostenfrage nicht. Der Kostenratgeber hilft, Angebote auf denselben Umfang zu beziehen.

Das hilft bei der Anfrage

  • Lage und ungefähre Maße des geplanten Anbaus
  • Nutzung, Raumhöhe und Verbindung zum Bestand
  • Vorhandene Grundrisse und Grundstücksunterlagen
  • Stand der Planung sowie gewünschter Ausbauumfang

Für die weitere Prüfung können zusätzliche Unterlagen oder ein Aufmaß notwendig werden. Nennen Sie den vorhandenen Planungsstand und den gewünschten Leistungsumfang, statt fehlende Angaben durch Schätzungen zu ersetzen.

Weitere Bauaufgaben finden Sie in der Leistungsübersicht. Für örtliche Planungsinformationen wählen Sie Ihren Ort in den Einsatzgebieten in NRW.

Passende Bauaufgaben

Zur Vorbereitung einer Anfrage in Köln, Düsseldorf oder einem anderen Projektort steht die Gebietsübersicht zur Verfügung. Die Homepage Holzbau NRW verbindet Leistungswahl und Anfrage.

Ihr Vorhaben konkret beschreiben

Leistung, Projektort und ein paar Angaben zum Bestand helfen, die Bauaufgabe einzuordnen. Falls noch keine Planung vorliegt, vermerken Sie das in Ihrer Nachricht.

Weitere Orientierung bietet die Übersicht der Holzbauleistungen.

Ihr Holzbauvorhaben

Leistung und Ort des Vorhabens.